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Achenbach, Johann



Wirth ( kölmer), * Doblendzen 1790, + Doblendzen 26.01.1865
Wirth oder Bauersmann wurde der Sohn oder der Eingeheiratete genannt
wenn er den Hof übernommen hatte. Bis es soweit war, arbeiteten sie
vorher als Knechte.
-Das 19. Jahrhundert hat durch die Reformen und Bauernbefreiung innerhalb
des Bauerntums eine umwälzende Umstellung herbeigeführt. Bis zu diesem
Zeitpunkt gab es eigentlich zwei Hauptklassen von Bauern: Die Freibauern
oder Kölmer und die Scharwerksbauern, die unfreie Leute waren.
Beide Gruppen waren streng voneinander geschieden; der Freibauer fühlte
sich als freier Mann auf freier Scholle, als kleiner König auf seinem Besitz,
auch wenn er nur klein war.
Der Standesunterschied zwischen ihm und dem Scharwerksbauern war so
groß, daß er seine Tochter kaum einem Wirt - so wurden die Bauern in den landesherrlichen Dörfern genannt - oder gar einem adligen untertänigen
Scharwerksbauern geben konnte.

Die Kölmerfamilien heirateten unter sich, ebenso die Scharwerksbauern und
Gärtner, d. s. Instleute mit Gartenlandnutzung. Dabei ging man bei der
Brautschau nicht in die Ferne. Meistens aus demselben Dorfe oder aus
dem Heimatkirchspiel wählte sich der Bauer sein Weib, das ihm eine
Gehilfin bei der Arbeit und Mutter zahlreicher Kinder war. Da die Kölmer
nicht so häufig verbreitet waren, waren ihre Söhne oft gezwungen, die
Frauen aus entfernteren Kirchspielen zu holen.
Die Bezeichnung Kölmer geht auf die Kulmer Handfeste vom Jahre 1233
zurück.

oo I. Doblendzen 02.06.1820 Elisabeth Walter, II. Budwethen 28.08.1838 Henriette Dovidait, Dowideit

Quellen: .
Eigenes Familienarchiv ( Stammbaum von Otto Achenbach )

Vater:Conrad Achenbach

Mutter:Marie Tinney

Geschwister:Henriette

Elisabeth Achenbach

Heinrich

Katharina

Christian

Caroline Achenbach

Anna

Friedrich

Wilhelmine

Kinder:Johann

Wilhelmine

Anna

Friedrich

Karl

Mathes

Dorothea

Marie

Ernestine

Henriette

Ferdinand

Mathes

Johanna


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