zur Hauptseite Druckversion dieser Seite Landbuch Pommern Druckversion suche Glede Info zu Glede
Steinbeck Dokumentation, zu Steinbeck, Gut , Glöde, auch Königsberg in der Neumark
Glede Carl Postsecretair "unser" Carl Friedrich Glede, Adolph und andere Carl Friedrich Glede um 1800 in Königsberg
links:
Johann Gottlieb Glede *1770+1804
rechts:
Johann Eduard Adolf Glede *1803+1887
( Fotos von Gemälden )

.. von Glöden legte für sich und seine Nachkommen den Adelstitel
ab und nannte sich fortan Glede" ( aus dem Nachlaß von Charlotte
Achenbach/Glede )
aber auch:
vermittels allerhöchster Kabinettsordre ist die vom Landrat von
Bolschwing mit der Wendel, Dorothea erzeugte Tochter D.
W.legimitiert und mit Beilegung des Namens und des Wappens in den
Adelsstand erhoben ( Preuß. Amtsblatt 1811)
und
v. Hirsch, pens. Hauptmann durch kriegsger. Erkenntnis zu Verlust
des Adels und ... bestraft ( Pr. Amtsblatt 1833 )
auch
Okt. 2009: neue Erkenntnisse, siehe Tabelle:
mögliche Varianten
von Glöden:
heute noch ein Adelsgeschlecht.
Hier die offizielle Ahnengalerie (
Auszug )
Glöden: Häufigkeit. Der Name
existiert in Deutschland 53 Mal und ist bunt gestreut.
Das heißt, es gibt zunächst keine Hinweise auf die Herkunft.
Die Mormonendatei verzeichnet den Namen 84 Mal, sämtlich in
Brandenburg
und Mecklenburg Vorpommern. Das heißt, niederdeutsch scheint eine
Rolle zu spielen.
siehe Tabelle, Bem. 6
Bedeutung: Rudolf Zoder hat den
Namen Gloede erklärt:
Der Namen könnte demnach von einem Ortsnamen Gloete stammen, oder
es war
ein Berufsname vom mittelniederdeutschen Wort Glode oder
Glede.
Das sei eine Bleiglätte gewesen. Hans Barlow verbindet Gloede mit
der
mittelniederdeutschen Bedeutung als eisernes Instrument zum
Einreißen bei einer Feuersglut.
Der Vorfahre hat also vermutlich mit solch einem Instrument Feuer
bekämpft.
† Die Glede,
plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Büschel abgeschnittener
Getreidehalmen,deren mehrere
eine Garbe machen. S. 1 Gans. Ohne Zweifel vermittelst des
vorgesetzten Hauchlautes von laden,
welches ehedem überhaupt zusammen tragen, sammeln, bedeutete. Im
Isländ. ist Hlad noch jetzt ein Haufen. Quelle: Adelung,
Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band
2. Leipzig 1796, S. 707.
in England :
der Name Glede ist auch ein sehr alter Name in England
Southern English: nickname from Middle English glede ‘kite’ (Old
English glida, gleoda),
probably applied with reference to the bird’s rapacious
qualities.
Dictionary of American Family Names, Oxford University Press, ISBN
0-19-508137-4
auch:

andere Namen für Glöden : Glöde,
Glügen, Gloye, Gloyen
.

| Variante | + | _ |
|---|---|---|
| Bemerkungen: alle Zitate soweit nicht anders vermerkt, aus Dokumenten in unserem Ahnenordner( 2008 bei Michael L)
|
||
| offizielle Version: weil er eine Bürgerliche heiratete |
Dokument aus dem Ahnenordner, siehe Bem.1 der Wappen-Ring Bem.2 und die "Geschichte Glödenhof" Bem.3 und die überlieferten Bilder der Ur-Ahnen Glede |
wieso aber nicht einfach Glöde ohne "von" ? Bem.4 und
Bem.6 (aber siehe Bem.12 und 15 !) |
| Strumpfwirker aus England Bem.7 |
Den Name Glede gibt es in England ! öfters; schon 1500.
Bem.5. der Name Glöde und Eickstaedt! taucht in Brandenburg / Krs. Königsberg auf Bem.6 |
Bezug zum Ring ? und zur "Geschichte Glödenhof ? Bem.3 |
| Uhr und verbranntes
Dokument |
Im Jahr 1812 wurde einem Leutnant - von Glöden - der Adelstitel aberkannt: wegen - Diebstahl einer Uhr - , siehe hierzu Geschichte: "wir hatten mal eine wunderschöne Uhr" Bem.8 und: Charlotte beobachtete ihren Vater wie er ein Dokument verbrannte, Bem.9 |
aber wie paßt das mit dem Geburtsschein " Sohn des Strumpfwirkergesellen ..." zusammen ? Außerdem : eine Heirat eines von Gloeden mit einer " Vitzhum von Eickstaedt" hat nicht stattgefunden, Aber ...! Bem.10 |
| eine Abspaltung des Namens (aus dem Landbuch Pommern) und die Wandlung von Clede nach Glede |
Zur Abspaltung / Variante des Namens Gloede und Clede siehe
Bem.12 und 15 interessant ist die örtliche und zeitliche Nähe zu "unseren" Angaben. |
aber: wieso dann im Detail falsche (Namens) - Angaben ? Bem.13 |
| Verbindung Ober-Land-Jägermeister (aus dem Landbuch Pommern) |
Ur-Ahne ?? von Glöden Ober-Land-Jägermeister * 1690 Gumbinnen ( lt.
Bem.1 )siehe Bem.12 in der Ahnentafel der von Glöden ( siehe extra Dok, auch im web ) ist ein " Preussischer Oberland Jägermeister Jochen Gustav * 1685 +1762," NICHT ! verheiratet. interessant ist auch hier die örtliche und zeitliche Nähe zu "unseren" Angaben. Bem.14 |
neben den anderen Bemerkungen sind auch die
Zeitabstände der Geburten bei unserer Ahnentafel zu
beachten. |
| die bürgerliche Variante Gloede und Eichstaedt in Brandenburg |
beide Namen gab es in Brandenburg, siehe Bem.6 und in Brandenburg wurde die Strumpfwirkerindustrie vom pr. König gefördert! . hm,hm |
paßt natürlich nicht mit der offiziellen Version zusammen. aber der Strumpfwirker ! und die Zeit paßt auch ganz gut. |
| Variante | + | _ |
|---|---|---|
| Bemerkungen: alle Zitate soweit nicht anders vermerkt, aus Dokumenten in unseren Ordnern oder eigenen Büchern ( oder Kopien daraus ) ( 2009 bei Michael L)
|
||
| ein Glede kauft 1782 das adl. Gut
Steinbeck von der Stadt Königsberg Dokument |
damit ist das geklärt Zitat aus: --H.H. Wächter: ostpr. Domänenvorwerke im 16. und 17. Jahrhundert-- Als am Ende des 17. Jahrhunderts alle Vorwerke verpachted wurden, liess Fr. Wilhelm I. keine Adligen als Domänenpächter zu. in den meisten Ämtern übernahm der Amts- und Kornschreiber die Vorwerke !! Nach Kopp legte der Amtsmann v.Radeke sein Adelsprädikat nieder, um .. Lapiennen pachten zu können. die Fam. nannte sich dann später Radtke ! |
offen ist aber wieso ein Bürgerlicher so ein Gut incl. Vorwerk,
immerhin ca. 1000 ha, kaufen konnte, war es doch bis ca. 1800 nur
Adligen erlaubt ein adl. Gut zu kaufen, Bürgerliche benötigten die
Erlaubnis des Königs !? Bem. lt. Literatur xxx in R. Schiller: vom Rittergut zum Grossgrundbesitz |
| Nobilierungen Standeserhöhungen durch den König |
Nobilierungen gab es wegen z.B. Verdiensten im Krieg oder bei hoher Staatsstellung, ca. ab Staatssekretär. ( Dienst-Adel ) so in R. Schiller: vom Rittergut..s.o. | Versuch durch Adolf Glede möglich, -- es wurde auch - getrickst - , "Wiedernobilierung" unter "Nachweis ehemaliger " adl. Vorfahren. das könnte hier der Fall gewesen sein. Literatur: xxx |
der Glödenhof nennt sich ja erst ab 1814 Glödenhof nachdem von
Glöden ihn gekauft hat. siehe Bem. 11
Der Stammsitz der -von Glöden- ist Roggenhagen, ca. 40km
südlich.

ein altes Bild, von einem Bewohner dort, ca. 1970 das Haus wurde abgerissen, der Bewohner ging dort noch zur Schule er erzählte, dass dort auch Tanzveranstaltungen stattgefunden haben die Erben ( jetzt in Südamerika ? ) wären auch mal vorbei gekommen.

Wegweiser zum Glödenhof
nochmal "unser" Wappen: es fällt auf, daß es nicht sehr gut
"gestylt" ist.
ein Zeichen für sein Alter ?, oder "schlecht nachgemacht"?
hier ein
Beispiel , Auszug
interessanterweise mit zwei Ebern, dessen Besitzer etwa 80 km vom
Glödenhof
bzw. 130 km von Roggenhagen /Sitz der - von Gloeden - vor ca.
1814,entfernt wohnen)
hier die ganze
web-Seite
Erstmals hatte sich das preußische Königspaar schon am 10.6.1802 mit Kaiser Alexander I. von Rußland in Memel getroffen. Nach der Niederlage von Jena und Auerstedt 1806 war Memel die einzige preußische Stadt, die nicht von Truppen Napoleons erobert oder belagert wurde.
Die Königin erreichte Memel über die
Kurische Nehrung bei eisigen Temperaturen. Die Lage in Memel selbst
war so bedrohlich, daß die Emigration in das Kaiserreich Rußland
vorbereitet wurde. Riga sollte das Ziel sein.
Vom 8. Januar 1807 bis zum 15. Januar 1808 weilten König Friedrich
Wilhelm III. (1797 - 1840, geboren 1770) und Königin Luise (1776 -
1810) in Memel.
Memel hatte 18o7 5.080 Bürger. Die Wohnungsprobleme für Hof und
Militär waren erheblich. Einerseits profitierte die Stadt vom Hof,
von den guten Absatzmöglichkeiten und vom Schmuggel, um Napoleons
Kontinentalsperre zu umgehen, andererseits gab es viele Bettler und
Arme.
Luise war in Memel oft der Verzweiflung nahe. "Hier muß unser Auge
sich erheben und fragend gen Himmel sich richten, denn hienieden
gibt es keine Antwort" (schrieb sie ihrer Schwägerin)...,mein Blick
wendet sich oft dahin, tränenschwer, und fällt zur Erde zurück ohne
Trost. "Ich glaube! Ich hoffe!" An ihren Bruder schrieb sie am Ende
des Winters: "Kein Veilchen gibt es hier, doch es grünt in meinem
Herzen und meine Zuversicht zu Gott stirbt nicht."
Beim Abschied von Memel richtete der König am 14.1.1808 ein Handschreiben an die Bürgerschaft: "Ich danke der braven und guten Bürgerschaft von Memel für die während Meiner Anwesenheit vielfach und herzlich geäu- ßerten Beweise der Treue, Liebe und Anhänglichkeit an Meine Person, Meine Gemahlin und Mein ganzes Haus. So wie es unvergeßlich wird, daß Memel allein von allen Städten Meines Reiches von den Kriegsdrangsalen unmittelbar verschont geblieben, so werde auch ich mich stets dankbar erinnern, daß die göttliche Vorsehung Meine Familie hier eine Freistätte finden ließ. Die vielen und rührenden Beweise der Liebe und unerschütterlichen Treue, welche die sämtlichen Bewohner dieser Stadt und Gegend Mir, selbst bei Annäherung der größten Kriegsgefahr gegeben, erhöhen den Wert dieser Erinnerung und sichern der Stadt Mein immerwährendes Wohlwollen. Mit Freuden werde ich jede Gelegenheit ergreifen, ihr solches tätig zu bezeugen als Ihr gnädiger König Friedrich Wilhelm" (Johannes Sembritzki: Geschichte der Königlich Preußi- schen See- und Handelsstadt Memel, Memel 1926, 316).
Der spätere Kaiser Wilhelm I., der in
Memel als knapp 10 jähriger in die Armee eintrat, wohnte im Hause
Argelander. An seiner Stelle erhebt sich seit 1893 die uns allen
wohlbekannte Kaiserliche Reichspost.
zum Seitenanfang
V 11.10. 2011