von Glöden:
heute noch ein Adelsgeschlecht.
Hier die offizielle Ahnengalerie (
Auszug )
Glöden:
Häufigkeit: Der Name existiert in Deutschland 53 Mal und ist bunt
gestreut.
Das heißt, es gibt zunächst keine Hinweise auf die Herkunft.
Die Mormonendatei verzeichnet den Namen 84 Mal, sämtlich in
Brandenburg
und Mecklenburg Vorpommern.Das heißt,niederdeutsch scheint
eine
Rolle zu spielen.
siehe Tabelle, Bem. 6
Bedeutung: Rudolf Zoder hat den
Namen Gloede erklärt:
Der Namen könnte demnach von einem Ortsnamen Gloete stammen, oder
es war
ein Berufsname vom mittelniederdeutschen Wort Glode oder
Glede.
Das sei eine Bleiglätte gewesen. Hans Barlow verbindet Gloede mit
der
mittelniederdeutschen Bedeutung als eisernes Instrument zum
Einreißen
bei einer Feuersglut.Der Vorfahre hat also vermutlich mit solch
einem Instrument
Feuer bekämpft.
Die Glede,
plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Büschel abgeschnittener
Getreidehalmen,
deren mehrere eine Garbe machen. S. 1 Gans. Ohne Zweifel
vermittelst des
vorgesetzten Hauchlautes von laden,welches ehedem überhaupt
zusammen tragen,
sammeln, bedeutete. Im Isländ. ist Hlad noch jetzt ein
Haufen.
Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der
Hochdeutschen Mundart,
Band 2. Leipzig 1796, S. 707.
in England :
der Name Glede ist auch ein sehr alter Name in England
andere Namen für Glöden : Glöde,
Glügen, Gloye, Gloyen
- ein Artikel über Gloyen / Glöden als Künstler in Italien findet
sich im web.
xx Glede soll ihn in Italien besucht haben. Auch Richard Glede
nannte sich Gloyen,
wieso, weiß leider keiner;
interessant ist hier die Verbindung zu dem unehelichen
Plüschow
ob sich unser Ahne Glede ursprünglich von Glöden nannte,
ist(für mich)weiter spannend, aber ungeklärt.(2008)
- Die einfachste Erklärung:
..Der Namen könnte demnach von einem Ortsnamen Gloete
stammen,
oder es war ein Berufsname vom mittelniederdeutschen Wort Glode
oder Glede.
( siehe oben ). Und alles andere "dazu erzählt" ??
-
7.2008 sehr interessant: Clede als Abspaltung Gloede und die Wandlung
von C nach G, siehe Bem. 12/15
.
mögliche Varianten von Glöden ⇒ Glede
| Variante |
+ |
_ |
offizielle Version:
weil er eine Bürgerliche heiratete |
Dokument aus dem Ahnenordner, siehe Bem.1
der Wappen-Ring Bem.2
und die "Geschichte Glödenhof" Bem.3
und die überlieferten Bilder der Ur-Ahnen Glede
|
wieso aber nicht einfach Glöde ohne "von" ? Bem.4 und
Bem.6
(aber siehe Bem.12 und 15 !) |
Strumpfwirker
aus England Bem.7 |
Den Name Glede gibt es in England ! öfters; schon 1500.
Bem.5.
der Name Glöde und Eickstaedt! taucht in Brandenburg / Krs.
Königsberg auf Bem.6 |
Bezug zum Ring ?
und zur "Geschichte Glödenhof ? Bem.3 |
Uhr und verbranntes
Dokument
|
Im Jahr 1812 wurde einem Leutnant
- von Glöden - der Adelstitel aberkannt:
wegen - Diebstall einer Uhr - , siehe hierzu Geschichte: "wir
hatten mal eine wunderschöne Uhr" Bem.8
und: Charlotte beobachtete ihren Vater wie er ein Dokument
verbrannte, Bem.9
|
aber wie paßt das mit dem Geburtsschein " Sohn des
Strumpfwirkergesellen" zusammen ?
Außerdem : eine Heirat eines von Gloeden mit einer " Vitzhum von
Eickstaedt" hat nicht stattgefunden, Aber ...!
Bem.10 |
eine Abspaltung des Namens
(aus dem Landbuch Pommern)
und
die Wandlung von Clede nach Glede |
Zur Abspaltung / Variante des Namens Gloede zu Glede siehe
Bem.12 .
interessant ist die örtliche und zeitliche Nähe zu "unseren"
Angaben. |
aber: wieso dann im Detail falsche (Namens) - Angaben ?
Bem.13
(aber siehe Bem.12 und 15 !) |
Verbindung
Ober-Land-Jägermeister
(aus dem Landbuch Pommern) |
Ur-Ahne ?? von Glöden Ober-Land-Jägermeister * 1690 Gumbinnen ( lt.
Bem.1 )siehe Bem.12
in der Ahnentafel der von Glöden ( siehe extra Dok, auch im web )
ist ein " Preussischer Oberland Jägermeister Jochen Gustav * 1685
+1762," NICHT ! verheiratet.
interessant ist auch hier die örtliche und zeitliche Nähe zu
"unseren" Angaben. Bem.14 |
neben den anderen Bemerkungen sind auch die
Zeitabstände der Geburten bei unserer Ahnentafel zu
beachten.
|
die bürgerliche Variante
Gloede und Eichstaedt
in Brandenburg |
beide Namen gab es in Brandenburg, siehe Bem.6
und in Brandenburg wurde die Strumpfwirkerindustrie vom preuß. König gefördert!
. hm,hm
|
paßt natürlich nicht mit der offiziellen Version zusammen.
aber der Strumpfwirker ! und die Zeit paßt auch ganz gut.
|
Bemerkungen:
alle Zitate soweit nicht anders vermerkt, aus Dokumenten in unserem
Ahnenordner( 2008 bei Michael L)
-
"von Glöden legte für sich und seine Nachkommen den Adelstitel ab
und nannte sich fortan Glede" so in der Ahnenaufstellung von
Charlotte Achenbach,geb. Glede.( Das Dokument gibt allerdings
keinen Hinweis: kein Datum, kein Name )
- zum Ring siehe unter "Wappen"
- Ernst Glede sah im Jahr 1932 den Wegweiser
Glödenhof. Er fuhr dort hin, aber die Herrschaften waren nicht zu
Hause. Die Bedienstete die geöffnet hatte, meinte, dass er Ihrem
Herrn sehr ähnlich sähe "
-
interessant ist hier der Hinweis auf eine Cousine in Insterburg in
unserer Ahnentafel "Glede".Auf mein Schreiben an alle Glede hat
sich Frau xx Glede und Tochter xxx aus Hamburg
gemeldet ( 2008) mit Großvater Glede *1853 in Angerlinde ( 3 km von
Insterburg, Regbez. Gumbinnen), hier könnte man noch suchen.
- z.B. hier, Glede in England.
- interessant bzw. verwirrend ist ja, dass es auch
"bürgerliche" Glöde
(ohne von) und Ecksteadt in räumlicher Nähe gibt!
hier eine Ahnenfolge
Glöde ! die auf die andere,
weniger adlige Variante aufmerksam macht.
- hier wurden die Strumpfwirkmaschinen erfunden.
Dadurch war die (reine Hand-)Arbeit der Strumpfwirker, ähnlich der
Weber, nicht mehr konkurrenzfähig, die Industriealisierung begann
auch hier. Zitat:"Der Besitz von Seidenstrümpfen war äußerster
Luxus. Sie waren aus Trama-, Florett-, seltener aus Organzin-Seide
hergestellt und kosteten bis zu 100 Reichstaler. Aus diesem Grund
begünstigten die preußischen Könige etwa auch die Niederlassung
ausländischer Strumpfwirker
(Gründung der Wirkerzunft in Berlin, 1703), um das Abfließen
erheblicher Konsumentenbeträge aus Preußen zu
unterbinden."
Kam so unser Strumpfwirkergeselle nach Preußen ??
Möglich also, dass unser - Glede- mit den Strümpfen in Preußen viel
Geld gemacht hat und dann versucht hat, den "alten" Adelsnamen "an
Land" zu ziehen.
siehe Bemerkung von Brigitte Labinsky:
"Gledes waren die reichsten "Nicht-Adligen" in Preußen, und das
(Bem. Nicht-Adlig)wurmte sie sehr"
- Im Jahr 1812 wurde einem Leutnant - von Glöden - der
Adelstitel aberkannt:
wegen - Diebstahl einer Uhr - , siehe hierzu Geschichte: "wir
hatten mal eine wunderschöne Uhr":
"die -- Königin-Luisen-Uhr -- mit der Widmung kenne ich
selbst.Tante Paula hatte sie. Der kgl. Hofpostsekretär (Johann
Gottlieb 1804 gestorben M.L ) hatte veranlaßt, daß Sie ( Königin
Luise auf der Flucht vor Napoleon M.L ) sicher über das grosse Haff
kam." Traute Thal, geb. Glede
aber: !! der Leibarzt von Luise Wilhelm Hufeland, beschreibt die
Flucht, und das war 1806 !,da war Johann schon tot. Paßt also so
nicht
das würde zwar den plötzlichen sozialen Aufstieg vom
Strumpfwirkergesellen zum Hofpostsekretär erklären, nämlich: der
Geselle dient der Verschleierung; aber wie paßt das mit dem
Geburtsschein " Sohn des Strumpfwirkergesellen ..." zusammen
?
eine Heirat eines von Glöden mit einer "Vitzhum von Eickstaedt" hat
(nach dem sehr ausführlichen Stammbaum der Familie Vitzhum
v.Eickstaedt !)nicht stattgefunden.
aber siehe Bem.11.
- Charlotte beobachtete ihren Vater wie er ein
Dokument verbrannte, als er sie bemerkte, "war er sehr
erschrocken"( nach Brigitte)
- im "Landbuch der Herzogthums Pommern" , das ich im
Greifswalder Archiv fand, steht , siehe Bem.11 :
- Carl Gustav v.Glöden *1733 + 1810 mit
Enestine Louise von Eickstädt
und dieses Paar hatte 1823 Sitz auf dem Glödenhof ! hm hm hm
wußte Charlotte davon? das Pommersche Landbuch , wo das alles
drinsteht,gab es ja schon 1852,
- Landbuch der Herzogthums
Pommern
- auf unserer Ahnenreise 2008 u.a. zum Glödenhof bin
ich auch in das pommersche Archiv Greifswald gegangen.
Und siehe da: ich fand ein sehr interessantes Dokument:
"Pommersches Landbuch", siehe Bem.11 im Archiv.
Hier ist eine Namensverzweigung beschrieben: Gloede Clede. Beide
Namen haben gleiche Vorfahren und waren bis ca. 1700 in den
gleichen Gebiet zu Hause !( Griebow) Das würde gut rein
passen.
Die Glöden werden ab 1700 auf Gut Balitz ( ab 1814 = Glödenhof
)erwähnt !
In diesem Dokument wird eine Heirat eines Glöden mit einer
Eickstädt ! erwähnt !?
wie in unseren Unterlagen, aber die Vornahmen stimmen nicht.( Bem.
die Vitzhum von Eickstaedt und die " von Eickstedt" haben auch
gemeinsame Vorfahren.)
- 1. Möglichkeit: Vergangenheit war nicht mehr so
genau bekannt, der Vater von Charlotte wurde 1844 geboren ?!
2. Möglichkeit: aufgrund von "Rittergutsbesitzer" "mußte" es eine
adligen Vergangenheit sein.
auch :siehe Bemerkung von Brigitte Labinsky:
"Gledes waren die reichsten "Nicht-Adligen" in Preußen, und das
(Bem. Nicht-Adlig)wurmte sie sehr" 2. Frage: wann kam der Sprung
von "Gloede" nach "von Gloeden"?
-
lt. Ahnentafel der von Glöden ( siehe extra Dok, auch im web ) gibt
es einen
- Felix Heinrich + 1700
- Sohn Jochen Gustav * 1685 +1762, NICHT verheiratet!
Preussischer Oberland-Jägermeister
- 2. Sohn : Hans Carl + 1748
- Sohn von 3. Hans Carl:
Carl Gustav * 1733 +1810 ist mit einer Ernestine Louis von
Eickstedt verheiratet.
"unsere" Daten:
- Ur-Ahne ?? von Glöden Ober-Land-Jägermeister bei den
Königl. Krieges- und Domänen-Kammer zu Gumbinnen * 1690 Gumbinnen;
Preußen.( lt. Dokument Ahnen-Ordner Brigitte
Labinsky/Achenbach)
- Vater Carl lt. Heiratsurkunde "Strumpfwirker", * geschätzt
1740
- Sohn Glede Johann Gottlieb *1770 Preuß. Königl. Hofpostsekretär
in Königsberg.
- Adolf Glede, Hauptmann, Rittergutsbesitzer auf Gut Steinbeck
*1803 -"Adolf war immer beim König zu Tafel geladen, wenn dieser
in Königsberg war."
-
Wie jede andere Sprache so hat sich auch die deutsche Sprache im Laufe der Jahrhunderte verändert und weiterentwickelt. Daher nachfolgend eine Liste von Buchstaben und Wörtern, die sich geändert haben können. Dies sollte man bei der Suche berücksichtigen.
C wird G oder K, CK wird K, Cz wird SCH, Dt wird T, F wird w, FF wird w, IE wird Ü, PH wird F, T wird D, Th wird T, TSCH wird SCH, X wird CHS, Y wird I. Das J wird zum Teil in I oder auch Y umgewechselt
Bilder vom Glödenhof 2008
der Glödenhof nennt sich ja erst ab 1814 Glödenhof nachdem von
Glöden
ihn gekauft hat. siehe Bem. 11
Der Stammsitz der -von Glöden- ist Roggenhagen, ca. 40km
südlicher.

ein altes Bild, von einem Bewohner dort, ca. 1970 das Haus wurde
abgerissen, der Bewohner ging dort noch zur Schule er erzählte,
dass dort auch Tanzveranstaltungen stattgefunden haben die Erben (
jetzt in Südamerika ? ) wären auch mal vorbei gekommen.

Wegweiser zum Glödenhof
Erklärung der Wappen
aus: Die Wappen des Adels aus Pommern und Mecklenburg,
J.Siebmacher`s großes Wappenbuch

nochmal "unser" Wappen: es fällt auf, daß es nicht sehr
gut"gestylt" ist.
ein Zeichen für sein Alter ?, oder "schlecht nachgemacht"?
wie so ein Wappen entstand
, Auszug
interessanterweise mit zwei Ebern, dessen Besitzer etwa 80 km vom
Glödenhof
bzw. 130 km von Roggenhagen /Sitz der - von Gloeden - vor
ca.1814,entfernt wohnen)
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